Magyar Vizsla Zucht "von der Hohen Mark"
Magyar Vizsla Zucht "von der Hohen Mark"

geboren: 13.09.2012

Vater: Luxatori Into (Ike)

Mutter: Ujkéri Vadász Sába

 

3 Rüden / 7 Hündinnen

WOCHE 1:

Die erste Woche ist geschafft und alles läuft sehr gut, Leni und ihre Babys sind fit und gesund und unsere nervliche Anspannung lässt nun merklich nach. Der schwerste Welpe bei der Geburt war diesmal eine Hündin (440 g), dicht gefolgt von unserem kräftigsten Rüden mit 410 g, er hat auch nach 6 Tagen als erster die 1 kg-Grenze erreicht. Alle Welpen haben ihr Geburtsgewicht locker verdoppelt. So soll es sein....
Die kleinen Krallen wurden schon das erste Mal geschnitten, was nach kurzem Wehreinsatz seitens der Welpen dann auch gut über die Bühne ging. Ansonsten heißt es: schlafen, trinken, schlafen, trinken, schlafen, trinken.....

WOCHE 2:

Der schwerste Welpe, unser Brocken", das ist der mit dem schwarzen Halsband, wiegt am Ende der 2. Woche 1,7 kg, der leichteste Welpe ist die Hündin, die mit 260 g geboren wurde, sie wiegt nun 1,2 kg. Alle haben im gleichen Rythmus zugenommen, keiner der Kleinen hat stagniert oder gar abgenommen. Zum Ende der zweiten Woche haben alle die Augen auf und auch die ersten Gehversuche werden immer besser koordiniert. Ab und zu wird ein Blick aus der Wurfbox heraus riskiert, und wenn Leni rein geht, kommt so richtig Bewegung in die kleinen Körper, wir müssen schon aufpassen, dass die kleineren auch oft genug eine Zitze erwischen, gegen die kräftigeren Geschwister haben sie nämlich sonst kaum eine Chance. Die Krallen werden ein zweites Mal geschnitten und die erste Wurmkur liegt schon bereit, mmmmhhhh.....

WOCHE 3:

Eine weitere Woche ist geschafft und nach einiger Aufregung nach der ersten Wurmkur (3 kleine Mäuse hatten arge Bauchschmerzen), können wir jetzt auch mal wieder durchschlafen. Alle stehen schon in den Startlöchern, um die Rasselbande zu besuchen und wir sind gespannt, wie die ersten Eindrücke verarbeitet werden.
Morgens ist jetzt schon reger Betrieb in der Wurfkiste und der Lautstärke-Pegel steigt; ebenso die Menge an flüssigen Ausscheidungen... vom Rest sehen wir dank Leni noch nicht soooo viel ;)).
Diese Woche darf Leni noch den Status als "Alleinversorger" genießen, ab dem 08.10. wollen wir zufüttern. Den Anfang machen dann wie immer kleine Tatar-Bällchen.

WOCHE 4:

Nachdem die Tatar-Bällchen wohl etwas zu eiweißhaltig waren (Durchfall !), gab es jetzt erst mal etwas Reis mit abgekochtem Fleisch und Mohrrüben, damit sich die Verdauung wieder regelt. Klappt auch hervorragend und alles läuft wieder rund. Das Welpenhaus wurde im Sturm erobert und jetzt ist endlich genug Platz für wilde Aktionen und Spielereien. Nachts kommen aber alle wieder rein ins Wohnzimmer in die Wurfkiste zum schlafen. Leni säugt die Kleinen jetzt nur noch 3 - 4 mal pro Tag und alle zehn stürzen sich bereits auf den Welpenbrei, wenn wir "servieren". Das Interesse an Spielzeug nimmt immer mehr zu und die gerade durchgebrochenen Zähnchen werden gerne ausprobiert !

WOCHE 5:

Für die Welpen wird es nun richtig interessant: Der Garten-Spielplatz ist aufgebaut, noch mehr Spielzeug wird geboten, Besuch am laufenden Band inkl. neue Hunde und das Wetter spielt auch noch mit.... ist das Welpen-Leben schön !!!
Die Nahrungsvielfalt wird weiter ausgebaut, die Welpen kennen nun schon: Welpenmilch + Welpenbrei, Rinderhackfleisch, Dosenfleisch (Bio), Pansen/weiss (roh), Hipp-Gläschen (Gemüseallerlei, Karotten + Kartoffeln, Kartoffeln + Pastinaken), Olewo-Karotten u. Rote Beete, Kokosflocken, Karoffelbrei, Reis, Hirseflocken, Kaninchenfleisch, körnigen Frischkäse, Joghurt, Trockenfutter von Wolfsblut, hart und getrocknet: Dörrfleisch + Putenstrossen + Hundekekse für Welpen.
Leni ist eine ganz brave Mama und bringt den Kleinen mittlerweile auch ihre Kausachen ins Welpenhaus, die Stücke sind natürlich noch viel zu groß aber erst wenn sie merkt, dass ihre Welpen es noch nicht nehmen, frisst sie es selbst.
Eine Profi-Fotografin hat bei uns vorbeigeschaut und viele tolle Bilder gemacht.
Die 2. Wurmkur hat nun keine Probleme mehr bereitet, alle sind gut mit klar gekommen und Würmer waren auch keine da.
In kleineren Gruppen kommen immer wieder einige Welpen ins Haus um weiterhin mit typischen Geräuschen und Abläufen vertraut zu werden und um die "gefürchtete" Geräusche-CD (Gewitter, Sylvester-Knallerei, Verkehrslärm etc.) anzuhören.

WOCHE 6:

Am Sonntag war die Bude gerammelt voll und so konnten die Welpen schon mal einen kleinen "Menschenauflauf" erleben. Es war so warm, dass wir eine Hälfte der Spielmuschel mit etwas Wasser füllen konnten und die ganze Bande mußte sich erst mal mit einem Pfotenbad konfrontiert sehen. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen aber ansonsten blieben sie mal wieder betont gelassen wie immer. Ein besonderes "Schmankerl" dagegen fand extremen Anklang: Es gab Rehfleisch !! Leider haben unserer Finger dabei auch Schaden erlitten. Wir hätten es wohl besser einfach hinlegen oder im Napf servieren sollen !
Pünklich zum Ende der sechsten Woche ist es mit dem säugen auch vorbei. Leni wehrt vehement alle Versuche ab, kann man auch verstehen, wenn man sieht, was für Verletzungen sie mittlerweile am Gesäuge hat. Wir geben daher jetzt zusätzlich noch eine Milchmahlzeit am Tag dazu. Wir nehmen Ziegenmilch, da diese der Muttermilch am ähnlichsten ist und daher auch besser verträglich und gehaltvoller. Die Namen stehen ebenfalls fest:

Darkos (Aron), Dobby (Dobby), Dante (Dante)
Diva-Lou (Lou), Dasha (Lou), Dana (Luna), Dita (Ylvi), Desideria (Ayda), Demi (Emmi), Donna-Lucia (Lucy).

WOCHE 7:

Nun ist es fast geschafft, wir gehen in die Endrunde. Alle zukünftigen Welpenbesitzer haben uns und die Hunde mehrfach besucht, gemäß vorbildlicher Aufzucht haben wir uns bemüht, in den wenigen Minuten zwischen Säubern, Füttern, Essen, Schlafen, um die großen Hunde kümmern, auch noch ordentlich "Prägung" zu betreiben. Wie immer haben wir bestimmt auch mal an das eine oder andere nicht gedacht, aber wir glauben, dass dieser Wurf ebenso wie der vorherige nur wesensfeste, angstfreie und wissbegierige Welpen hat, die ihren neuen Besitzern sehr viel Freude und Spaß bereiten werden. Die Wurfabnahme durch die Zuchtwartin und das damit verbundene Chipen haben alle mit Bravour hinter sich gebracht und wir haben eine Menge Lob für die kleinen Monster bekommen.In der nächsten Woche steht noch der Impftermin an und am 09. November werden die ersten drei schon in ihr neues Zuhause umziehen.

WOCHE 8:

Bevor nun die Reise in die " große weite Welt" losgeht, wurde noch ein bißchen Auto gefahren, ein kleiner Ausflug unternommen, wir haben die Schussfestigkeit trainiert und dann ging es auch noch zum Tierarzt zum impfen. Dort wurden auch alle Welpen noch einmal gründlichst untersucht und alle haben den anschließenden Piekser klaglos überstanden. Viel Lob für diesen tollen Wurf haben wir auch noch bekommen ;)) !!

Perfekter Allgemeinzustand, komplette Zähne, saubere Ohren und absoluter "Tapferkeitszustand" sind uns garantiert worden !